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  • Beitrags-Kategorie:Finanzierung

Hinweis

Wir möchten dich an dieser Stelle noch einmal daran erinnern, dass wir keine Experten sind. Dieser Beitrag vereint alle Informationen, welche wir uns selbst erarbeitet, direkt nachgefragt oder aus anderen Quellen zusammengetragen haben. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass kleinere Fehler enthalten sind oder die Rechtslage sich geändert hat. Zusätzlich ist jeder Fall speziell und einzigartig, sodass es uns nicht möglich ist auf jeden Einzelnen einzugehen und eine umfassende und vollständige Informationssammlung zu bieten. Wir zeigen dir auf, was wir für unseren speziellen Fall recherchiert haben und geben weiter, was wir dabei gelernt haben. Wir wollen dir einen ersten Überblick verschaffen, wichtige Tipps geben und unsere Erfahrungen weitergeben.

Klartext: Wir erarbeiten all unsere Beträge nach bestem Wissen und Gewissen, können jedoch keine fachliche Beratung ersetzen.

Network-Marketing ist das Geschäft des 21. Jahrhunderts. Eine super Möglichkeit, um online und ortsunabhängig Geld zu verdienen. Allerdings gibt es wichtige Aspekte und Unterschiede, die du kennen musst. Denn leider gibt es Firmen und Vertriebspartner, die mit dem System Schindluder treiben. Wir erklären dir die wichtigsten Anhaltspunkte für seriöse Networks und Unterschiede zwischen legalen und illegalen Systemen.

Vorteile von Network-Marketing

ortsunabhängig Arbeiten
  • Ortsunabhängigkeit
  • freie Zeiteinteilung
  • finanzielle Freiheit
  • (meist) komplett online
  • ggf. passives Einkommen
  • nebenberuflich aufbauen
  • keine Vorkenntnisse nötig
  • harte Arbeit und Fleiß werden belohnt
  • Selbstständigkeit
  • Teil eines Teams
  • Menschen mit gleichen Werten und Interessen
  • Schulungen und Weiterbildung
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Unternehmen stellt dir den „Arbeitsplatz“, Arbeitsmittel und Know-how

Was ist Network-Marketing?

Bei Network-Marketing handelt es sich um eine Form des Vertriebs, bei der Kunden, als selbstständige Vertriebspartner, weitere Kunden anwerben. Andere Begriffe dafür sind auch Multi-Level-Marketing (MLM) oder Empfehlungsmarketing.

Du bist Kunde und konsumiert das Produkt des Networks. Gleichzeitig bist du aber auch selbstständiger Berater für das Network, bewirbst und verkaufst das Produkt, gewinnst so Neukunden und weitere selbstständige Berater. So entsteht ein breit verzweigtes Vertriebssystem aus selbstständigen Beratern.

Worauf musst du bei einem Network achten?

Network-Marketing hat einen sehr schlechten Ruf, da viele Firmen und selbstständige Berater damit Schindluder betreiben. Wichtig ist, dass du zwischen einem seriösen und einem unseriösen Network unterscheiden kannst und dich nicht über den Tisch ziehen lässt.

Oft wird Network-Marketing im Zusammenhang mit den Wörtern „illegal“, „Schneeballsystem“ und „Pyramidensystem“ genannt. Hier gibt es aber wichtige Unterschiede zu beachten, denn Networks, Schneeball- oder Pyramidensysteme an sich sind nicht illegal.

Aber was genau ist es denn jetzt illegal und unseriös? Wir erklären dir die wichtigsten Anhaltspunkte und Unterschiede.

Was ist ein Schneeballsystem?

Ein Schneeballsystem benötigt zum Funktionieren eine stetig wachsende Anzahl an Teilnehmern. Der Name kommt vom Vergleich mit einem den Hang hinab rollenden Schneeball, der dabei ständig wächst.

Network-Marketing
Network-Marketing wird auch Multi-Level-Marketing oder Empfehlungsmarketing genannt.

Dieses System ist auf ständiges Wachstum angewiesen, unterliegt jedoch endlichen Rahmenbedingungen (neue Teilnehmer) und bricht daher in der Regel innerhalb weniger Jahre zusammen, sobald keine neuen Teilnehmer hinzukommen.

Die meisten Network-Marketing-Unternehmen bewegen sich sehr nah an diesem Schneeballprinzip, daher ist eine Unterscheidung oft schwierig. Wichtig ist die genaue Ausgestaltung der Neukundengewinnung und des Produktverkaufs.

Was ist ein Pyramidensystem?

In einem Pyramidensystem werden die Teilnehmer an allen Einnahmen der von ihnen angeworbenen Mitgliedern beteiligt. Dadurch entsteht eine Pyramidenform, in welcher der Oberste von allen profitiert und der Letzte leer ausgeht.

Legal vs illegal

legalillegal
Mindestumsatz für AuszahlungsberechtigungAbnahmeverpflichtung, es kann nicht pausiert werden
echtes Produktkein oder überteuertes Produkt, Produkt als Alibi
Finazierung durch reale Umsätze Finanzierung durch Eintrittsgelder neuer Teilnehmer
mehrstufig organisierter Handel Scheinhandel
Vertriebskanal ist kein AbsatzkanalVertriebskanal als Absatzkanal missbrauchen
echte Kunden, die nicht am Vertrieb teilnehmen nur die Teilnehmer sind Kunden
einmalige Mindestrekrutierung kumulative Kundenwerbung, regelmäßige Pflicht zum Rekrutieren

Schneeball- oder Pyramidensysteme sind nicht grundsätzlich illegal. Illegal ist es erst dann, wenn Gewinne bzw. das Einkommen der bereits im System befindlichen Mitglieder nur durch die „Eintrittsgelder“ bzw. Käufe neuer Vertriebspartner generiert werden. Wenn also neue Mitglieder am Anfang Startkapital bezahlen müssen oder die weiterzuverkaufenden Produkte zunächst selbst käuflich erwerben müssen. Das hat zur Folge, dass ein solches System sofort kollabieren würde, wenn es keine neuen Mitglieder mehr geben würde, welche Geld einzahlen.

Illegal ist es des Weiteren, wenn es gar kein oder nur ein überteuertes Produkt gibt, welches keinen Produktnutzen hat. Stattdessen wird durch die „Eintrittsgelder“ neuer Mitglieder das Kapital von unten nach oben verschoben oder der Vertriebskanal als Absatzkanal missbraucht und so die Produkte von oben nach unten verschoben. Die Teilnehmer sind die einzigen Kunden im System und das überteuerte Produkt wird lediglich als Alibi verwendet. Es gibt keine echten Kunden, die wirklich das Produkt kaufen.

Legale Networks hingegen sind nicht auf die Geldeinlage neuer Mitglieder angewiesen, sondern finanzieren sich durch reale Umsätze von bestehenden Kunden. Es gibt ein Produkt, welches Mehrwert und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Es findet ein ganz normales Handelsgeschäft statt, welches lediglich mehrstufig organisiert ist. Sowie es beispielsweise im Einzelhandel läuft: vom Produzenten über Zwischenhändler und Großhändler.

Vorsicht ist auch bei einer Rekrutierungspflicht geboten, denn hier gibt es kleine Feinheiten. So ist es beispielsweise legitim, dass eine einmalige Rekrutierungshürde gesetzten werden, um auszahlungs- bzw. vergütungsberechtigt zu sein oder Boni bzw. Prämien zu bekommen. Das soll lediglich dafür sorgen, dass du nicht nur auf Kosten anderer lebst, sondern selbst aktiv bist.

Illegal ist jedoch eine regelmäßige Rekrutierungspflicht. Hier wird auch von kumulativer Kundenwerbung (Paragraf 16 Absatz 2 im UWG) gesprochen. Klassische Beispiele: Du bekommst nur Geld, wenn du monatlich mindestens 3 neue Kunden wirbst. Du bekommst auf den Kauf von 10 Kerzen 50% Rabatt, wenn mindestens 3 Leute in deinem Team auch die 10 Kerzen für 50% kaufen, sonst musst du den vollen Preis bezahlen.

Grenzwertig ist die Aussage „Du finanzierst dir deinen Eigenverbrauch durch das Geschäft“. Also quasi du bekommst durch das Geschäft das raus, was du auch rein steckst. Ist zwar oft korrekt, aber sehr nah an kumulativer Kundenwerbung.

seriös vs unseriös

seriösunseriös
Mindestumsatz für AuszahlungsberechtigungAbnahmeverpflichtung, es kann nicht pausiert werden
Bezahlung nach UmsatzKopfgeld, Prämie pro Neumitglied
erst abnehmen und zahlen, wenn etwas verkauft wurdein Vorleistung große Mengen abnehmen, bezahlen und lagern
Rechte/ Webseiten/ etc. werden bereitgestelltRechte/ Webseiten/ etc. müssen käuflich erworben werden
lange Bestandszeit kurze Bestandszeit
Klagen, aber keine Verurteilungkeine Klagen oder sogar Verurteilung

Es ist durchaus legitim, dass Networks monatliche Mindestumsätze fordern, damit du auszahlungs- bzw. vergütungsberechtigt bist oder Boni bzw. Prämien bekommst. Das soll lediglich wieder dafür sorgen, dass du nicht nur auf Kosten anderer lebst, sondern selbst aktiv bist. Unseriös ist es jedoch, wenn es eine Abnahmeverpflichtung gibt, du also regelmäßig ein gewisses Paket abnehmen musst und das vielleicht sogar noch vertraglich geregelt wird. Du musst immer die Möglichkeit haben auszusetzen und nichts zu zahlen bzw. zu kaufen (bedeutet evtl., dass du auch nichts ausbezahlt bekommst).

Unseriös ist es, wenn du in Vorleistung große Mengen abnehmen, bezahlen und bei dir lagern musst. Bedeutet du musst beispielsweise 100 Kerzen kaufen, um mitmachen zu dürfen. Es sind dann deine Kerzen, egal ob du sie überhaupt wieder loswirst. Kleine Mengen sind evtl. in Ordnung, aber am besten musst du nur abnehmen, wenn du tatsächlich etwas verkauft hast.

Vorsichtig musst du auch sein, wenn es um Kopfgeld geht. Kopfgeld bedeutet, dass du pro Neumitglied eine Prämie oder ähnliches bekommst. Du wirst also aktiv fürs Rekrutieren bezahlt. In einem seriösen Network steht der Produktverkauf im Vordergrund, nicht das rekrutieren. Du wirst also niemals direkt fürs Rekrutieren bezahlt. Es gibt stattdessen Vergütungsformen, bei denen du nach dem Umsatz bezahlt wirst.

Alles, was du für deine Arbeit benötigst, wird dir vom Network gestellt. Das ist einer der Vorteile am Network-Marketing. Das Network stellt die ganzen Rahmenbedingungen zur Verfügung und das Know-how im Hintergrund. Wenn du irgendwelche Recht, Lizenzen, Webseiten oder anderes käuflich erwerben musst, dann ist es unseriös.

Ein besonders wichtiges Indiz für Seriosität ist die Bestandszeit einer Firma. Je länger es ein Network bereits gibt, desto sicherer ist es seriös. Des Weiteren ist es auch sehr positiv, wenn das Network bereits angeklagt wurde. Denn ganz wichtig ist: Eine Klage bedeutet nicht, dass etwas schiefläuft! Eine Klage heißt nur, das es eine rechtliche Prüfung gibt. Nur das Ergebnis dieser Prüfung ist wichtig. Wäre es nicht in Ordnung, gäbe es die Firma nicht mehr.

Unterschied Network und Vertriebspartner

Du musst auch zwischen dem Network und den Vertriebspartnern unterscheiden können. Es gibt leider auch viele Menschen da draußen, die als Vertriebspartner für ein Network tätig sind und damit Schindluder treiben. Diese Leute versuchen auf Teufel komm raus so viele neue Mitglieder wie nur möglich zu generieren. Dabei sind ihnen die Leute an sich völlig egal. Sie erklären das Network nicht vernünftig, machen unglaubliche Versprechungen und betreuen ihre Neuen auch nicht angemessen. Dieses System funktioniert aber auf lange Sicht nicht und dann sind diese Leute enttäuscht, schieben alles auf Network und es kommt zu Klagen und schlechter Presse.

Pass also auch immer auf, wer dir das Network vorstellt. Kommt dir die Person unseriös vor, dann lass lieber die Finger davon. Diese Person wird quasi dein Teampartner und du bist gerade am Anfang auf eine enge Zusammenarbeit mit ihr angewiesen. Eine gewisse Sympathie ist also notwendig und macht die Arbeit gleich viel angenehmer. Wenn du das Network an sich trotzdem gut findest und es seriös ist, versuche über eine andere Möglichkeit dort einzusteigen.

Recherchemöglichkeiten

Es gibt auch einige Seiten im Internet, auf denen du die Seriosität von Networks recherchieren kannst:

Fazit

Network-Marketing ist in der Gesellschaft leider an sehr negativ angesehenes Geschäftsmodell, welches mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat. Viele Menschen behalten lieber ihre Vorurteile, anstatt sich mit den Tatsachen auseinander zu setzten. Wir hoffen wir konnten dir mit diesem Beitrag ein paar hilfreiche Tipps geben und eventuell sogar deine Vorurteile etwas abbauen.

Wenn du in ein Network einsteigen möchtest, stell dir vorher die folgenden Fragen:

  • Bricht das System ohne Neukunden zusammen?
  • Gibt es eine Abnahmeverpflichtung?
  • Ist aussteigen bzw. pausieren gar nicht oder nur kostenpflichtig möglich?
  • Gibt es kein oder nur ein Produkt mit schlechtem Preis-Leistungs-Verhältnis?
  • Musst du Eintrittsgeld zahlen?
  • Werden über den Vertriebskanal Produkte abgesetzt?
  • Gibt es eine regelmäßige Rekrutierungspflicht?
  • Gibt es für jedes neugeworbene Mitglied eine Prämie?
  • Musst du in Vorleistung gehen?

Kannst du auch nur eine dieser Fragen mit „JA“ beantworten, raten wir dir dringend die Finger davonzulassen und dich lieber noch weiter umzuschauen.

Unser Network

Wir sind seit Oktober 2020 im Network-Marketing tätig und haben ein Unternehmen gefunden, bei welchem wir alle Fragen mit „NEIN“ beantworten konnten. Wir sind teil eines tollen Teams, das uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Unser Team besteht aus Menschen, die unsere Ziele und Werte teilen und unterstützen. Dieses Umfeld ist absolut bereichernd und motivierend.

Zusätzlich sind wir aber auch komplett selbstständig und unabhängig. Wir können uns unseren Arbeitstag so gestalten und einteilen, wie es für unsere Bedürfnisse passt und sind dabei komplett ortsunabhängig.

Besonders schätzen wir an der Arbeit im Network-Marketing, dass Fleiß belohnt wird. Du brauchst keine besonderen Vorkenntnisse oder Eigenschaften, du musst einfach nur fleißig sein und bereit sein, deine Energie und freie Zeit hier reinzustecken. Natürlich ist es am Anfang harte Arbeit, aber später hast du dafür mehr freie Zeit und mehr Geld zur Verfügung. Du musst die Geduld haben, das Ganze ein Jahr lang aktiv zu betreiben und dann zahlt es sich aus.

Das System funktioniert! In unserem Team sind Menschen, die sind mittlerweile seit 2 Jahren dabei und verdienen mehrere tausend Euro im Monat. Üblicherweise bist du nach 6 Monaten in Stufe 3 und verdienst mindestens 500 Euro im Monat. Natürlich ist das auch schneller oder langsamer möglich, da jeder sein eigenes Tempo hat.

Bei unserem Network vertreiben wir eine kostenlose App, mit welcher Menschen bei täglichen Einkäufen (tanken, Lebensmittel einkaufen, Shopping, etc.) Geld sparen können. Das ist allerdings noch nicht alles und es gibt verschiedene Möglichkeiten einzusteigen und Geld zu verdienen. Sollten wir dein Interesse geweckt haben, schreibe einen Kommentar unter diesem Beitrag oder kontaktiere uns gerne per Mail oder über einen unserer Social-Media-Kanäle und wir stellen dir das Geschäftsmodell ausführlich vor.

Quellen

Natürlich haben wir die Informationen aus anderen Quellen herausgesucht und uns nicht aus den Fingern gesaugt.

Unter anderem war Michael Strachowitz, ein Experte im Bereich MLM, zu Gast in einem Podcast und hat unserer Meinung nach die Regeln sehr gut erläutert.

Weitere Quellen:

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